So gelingt die nachhaltige Bestellung von Flyern, Broschüren und Visitenkarten
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Flyer, Visitenkarten, Broschüren und Verpackungen bleiben wichtige Bestandteile der Unternehmenskommunikation. Wer diese Materialien nachhaltiger herstellen lassen möchte, sollte jedoch nicht allein auf allgemeine Nachhaltigkeitsversprechen vertrauen. Eine verantwortungsvoll geplante Druckproduktion beginnt bereits lange vor dem eigentlichen Bestellvorgang und berücksichtigt Papierwahl, Bestellmenge, Verarbeitung und Lieferweg. Die folgende Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie sich nachhaltige Druckprodukte sinnvoll auswählen und bestellen lassen.
Schritt 1: Verwendungszweck und Bestellmenge festlegen
Zunächst sollte eindeutig feststehen, wofür das Druckprodukt benötigt wird. Handelt es sich um Flyer für eine einmalige Veranstaltung, langlebige Speisekarten oder stabile Verpackungen? Der Einsatzzweck bestimmt, welche Materialeigenschaften das fertige Produkt besitzen sollte. Ebenso wichtig ist eine bedarfsgerechte Auflagenplanung. Große Auflagen erscheinen wegen des günstigeren Preises pro Exemplar oft attraktiv, führen jedoch häufig zu überfüllten Lagern und zusätzlichem Abfall. Wer den Bedarf sorgfältig berechnet, vermeidet überflüssige Druckprodukte und spart gleichzeitig Ressourcen und Lagerplatz.
Schritt 2: Geeignete Materialien miteinander vergleichen
Recyclingpapier ist eine bekannte nachhaltige Option, aber keineswegs die einzige umweltbewusstere Alternative. Abhängig vom Produkt kommen auch alternative Papiersorten und Kartonagen aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen infrage. Die Entscheidung sollte nicht nur von Farbe und Oberfläche abhängen. Auch Papierstärke, Farbwirkung, Haltbarkeit und spätere Nutzung spielen eine wichtige Rolle. Für kurzlebige Flyer oder Handzettel kann ein leichteres Papier ausreichen. Produkte, die über einen längeren Zeitraum im Einsatz bleiben, benötigen dagegen eine widerstandsfähigere Materialqualität. Ein langlebiges Produkt kann insgesamt nachhaltiger sein als eine dünnere Ausführung, die frühzeitig ersetzt werden muss.
Schritt 3: Umweltversprechen kritisch hinterfragen
Bezeichnungen wie „grün“ oder „umweltfreundlich“ sind ohne zusätzliche Informationen nur begrenzt aussagekräftig. Vor der Bestellung sollte deshalb geprüft werden, welche nachhaltigen Eigenschaften das Produkt tatsächlich besitzt. Besteht das Papier aus Recyclingmaterial oder alternativen Rohstoffen? Werden nachvollziehbar beschriebene Papieralternativen angeboten? Gibt es konkrete Angaben zu Druckfarben, Lacken, Beschichtungen und Verarbeitung? Eine transparente Druckerei stellt nachvollziehbare Produktinformationen bereit und erleichtert dadurch eine fundierte Kaufentscheidung.
Schritt 4: Materialverbrauch bereits beim Design reduzieren
Standardformate lassen sich häufig effizienter produzieren, da das vorhandene Material besser ausgenutzt werden kann. Ungewöhnliche Sonderformate können dagegen zusätzlichen Materialverschnitt erzeugen und gleichzeitig den Druckauftrag unnötig verteuern. Deshalb sollte vor der Bestellung geprüft werden, ob ein Standardformat den gleichen Zweck erfüllt. Auch durch das Design lässt sich der Materialverbrauch reduzieren. Ein übersichtlich gestaltetes Faltblatt kann dieselben Informationen vermitteln wie eine größere und materialintensivere Veröffentlichung. Entscheidend sind verständliche Inhalte, eine klare visuelle Hierarchie und ein funktionales Layout, nicht die größtmögliche Seitenzahl.
Schritt 5: Veredelungen bewusst und sparsam auswählen
Kunststoffbeschichtungen, Folienkaschierungen und dekorative Lackierungen können das Erscheinungsbild aufwerten, aber zugleich die Wiederverwertung erschweren. Vor jeder zusätzlichen Verarbeitung sollte daher geprüft werden, ob sie einen funktionalen Mehrwert bietet. Bei Produkten, die häufig angefasst oder unter schwierigen Bedingungen verwendet werden, kann eine schützende Oberfläche sinnvoll und gerechtfertigt sein. Für viele kurz- und mittelfristig genutzte Druckprodukte reichen dagegen häufig eine passende Materialwahl und eine saubere Druckqualität aus. Der gezielte Verzicht auf unnötige Effekte spart Material und Kosten.
Schritt 6: Einen vollständigen Datencheck durchführen
Fehlerhafte Druckdaten können dazu führen, dass Hunderte Druckprodukte unbrauchbar werden. Vor dem Hochladen sollten deshalb Format, Beschnitt, Auflösung, Farbraum und Textinhalte genau kontrolliert werden. Auch Kontaktdaten, Produktinformationen und Veranstaltungsdaten müssen noch einmal sorgfältig überprüft werden. Falls verfügbar, kann ein professioneller Datencheck zusätzliche Sicherheit bieten. Ein verbindliches Vorschaubild hilft ebenfalls, kostspielige Fehler frühzeitig zu erkennen. Bei umfangreichen oder besonders wichtigen Aufträgen kann außerdem ein einzelnes Musterexemplar sinnvoll sein.
Fazit: Gute Planung verbessert die Umweltbilanz
Umweltfreundliche Druckprodukte entstehen durch eine Reihe bewusster Entscheidungen. Eine realistisch kalkulierte Bestellmenge, geeignete Materialien, ein materialsparsames Design, sparsame Veredelungen und sorgfältig geprüfte Druckdaten verbessern die ökologische Bilanz, ohne bei Optik und Funktion Abstriche zu verlangen. Für Unternehmen, Vereine und Organisationen, die umweltbewusstere Lösungen für ihre Druckprojekte suchen, empfiehlt sich DruckereiMV als interessante Anlaufstelle: nachhaltige online druckerei. Dort stehen zahlreiche Produkte für Werbung und Geschäftsausstattung sowie umweltbewusstere Materialien wie Recycling- und Graspapier zur Auswahl, sodass sich die Bestellung an Bedarf, Einsatzbereich und gewünschte Qualität anpassen lässt. Report this wiki page